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Talbrücke Froschgrundsee

  • Gesamtlänge 789 m
  • Stahlbetonbogen
  • Herstellung im Taktschiebeverfahren
  • erbrachte Leistungen: Tragwerksplanung LPH 4 und LPH 5

Die Talbrücke Froschgrundsee ist Teil der ICE-Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt. Der überquerte Froschgrundsee ist ein Hochwasserrückhaltebecken, das die Stadt Coburg gegen Hochwasser des Flusses Itz schützt. Mit einer Gesamtlänge von 789 m und einem Stahlbetonbogen mit einer Stützweite von 270 m ist die Talbrücke Froschgrundsee gemeinsam mit der Talbrücke Grümpental die größte Betonbogenbrücke Deutschlands und die größte Eisenbahnbrücke Europas. Die Regelstützweite der 789 m langen Brücke beträgt 44,0 m in den Außenbereichen und 30 m im Bereich des Bogens. Die Höhe der Gradiente über Talgrund beträgt maximal rund 70 m.

Der Bogen wird im Freivorbau mit Hilfsabspannung errichtet. Der aus insgesamt drei Durchlaufträgern bestehende Überbau wird im Taktschiebeverfahren einseitig eingeschoben. Die Pfeiler der Brücke sind überwiegend auf Großbohrpfählen tiefgegründet. Die Bogenkämpfer werden auf einem Magerbetonpolster abgesetzt. Der Überbau ist entsprechend Anforderungsklasse B in Längsrichtung (volle Vorspannung) und Anforderungsklasse C in Querrichtung (beschränkte Vorspannung) mit nachträglichem Verbund vorgespannt.

Talbrücke Froschgrundsee Fertiggestellt 2010 Talbrücke Froschgrundsee

Orientierung: Projekte > Brückenbau > Talbrücke Froschgrundsee